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Das Geheimnis gesunder Haut? Ein intaktes Mikrobiom!

Bis vor Kurzem konzentrierte sich die Mikrobiomforschung hauptsächlich auf die Untersuchung der Darmflora. Doch das hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Forscher haben mittlerweile erkannt, dass auch unsere Haut von einer hohen Vielfalt wichtiger Bakterien besiedelt wird. Dieses gesteigerte Wissen führt zu neuen Fragen und Erkenntnissen über die Bedeutung dieser Bakterien für unseren Körper - ein Thema, das immer mehr Aufmerksamkeit sowohl in der wissenschaftlichen Gemeinde als auch in unserer Gesellschaft erhält.

von Dr. Barbara Hendel
15. April 2024
in Haut
0
Haut

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Welche Aufgaben hat die Haut?

Die Haut ist ein Mul­ti­tal­ent im Kör­p­er. Als wider­stands­fähige und zugle­ich flex­i­ble Schutzhülle bewahrt sie unseren Kör­p­er vor neg­a­tiv­en Umwel­te­in­flüssen wie Feuchtigkeit, niedri­gen Tem­per­a­turen oder UV-Strahlung sowie Krankheit­ser­regern und Tox­i­nen. Überdies gibt das Erschei­n­ungs­bild der Haut nüt­zliche Hin­weise auf Alter und Gesund­heitssta­tus des Men­schen. Ein weit­er­er wichtiger Aspekt ihrer Funk­tio­nen bet­rifft die Reg­ulierung der Kör­pertem­per­atur – durch Wärmev­er­lust bei Hitze oder Iso­la­tion in kalten Sit­u­a­tio­nen.

Die Sin­nesor­gane in der Ober­haut ermöglichen zudem eine Vielzahl von Empfind­un­gen, darunter Druck, Juck­en oder Schmerzen. Auch enthält die Haut Fettde­pots und dient als Wasser­reser­voire. Hier wer­den Stof­fwech­sel­pro­duk­te abge­baut bzw. gespe­ichert und Hor­mone pro­duziert. Im Ver­let­zungs­fall kommt es zu ein­er gesteigerten Durch­blu­tung, um Entzün­dun­gen ent­ge­gen­zuwirken. Blutzellen schließen die Wunde, bis sich neue Zell­struk­turen bilden kön­nen — je nach Tiefe kann dies mit Nar­ben­bil­dung ver­bun­den sein. Um all diese Auf­gaben wahrnehmen zu kön­nen, beste­ht unsere Haut aus ver­schiede­nen Schicht­en (Ober‑, Led­er- & Unter­haut). Die Dicke der Haut kann dabei je nach Kör­per­re­gion, Geschlecht und Alter vari­ieren.

Die Bedeutung des Mikrobioms als Geheimnis einer gesunden Haut?

Das Geheim­nis gesun­der Haut ist ein kom­plex­es The­ma, das durch viele Fak­toren bee­in­flusst wird. Ein­er davon ist das Mikro­biom der Haut, das aus ein­er Vielzahl von Bak­te­rien, Viren und Pilzen beste­ht. Ein intak­tes Mikro­biom spielt eine entschei­dende Rolle für die Gesund­heit der Haut, indem es als natür­liche Bar­riere gegen schädliche Umwelt­fak­toren wie UV-Strahlung und Ver­schmutzung wirkt. Es reg­uliert auch den pH-Wert der Haut und unter­stützt die Feuchtigkeits­bal­ance.

Unter­suchun­gen haben gezeigt, dass ein gestörtes Mikro­biom mit ver­schiede­nen Haut­prob­le­men wie Akne, Ekze­men und Rosazea in Verbindung gebracht wer­den kann. Eine Neu­ro­der­mi­tis kann beispiel­sweise zu ein­er Verän­derung des Mikro­bio­ms der Haut führen. Hier­bei nimmt die Diver­sität des Mikro­bio­ms ab, während sich das Bak­teri­um Staphy­lo­coc­cus aureus stark ver­mehrt. Die Überbe­siedelung dieses speziellen Bak­teri­ums ver­drängt zunehmend andere Arten im Mikro­biom und schädigt somit auch die natür­liche Schutzbar­riere der Haut. Dies begün­stigt Entzün­dun­gen auf der Hau­to­ber­fläche, welche wiederum eine weit­ere Ver­mehrung von Staphy­lo­coc­cus aureus fördern kön­nen. Ob diese Besied­lung mit dem bak­teriellen Übeltäter tat­säch­lich Ursache oder Folge von Neu­ro­der­mi­tis ist, ist bis­lang nicht voll­ständig gek­lärt. Auch bei ein­er weit­eren Hautkrankheit, der soge­nan­nten Schup­pen­flechte, kann eine ver­ringerte Diver­sität des Mikro­bio­ms der Haut vor­liegen.

Das Haut­mikro­biom ist eben­so einzi­gar­tig wie der Fin­ger­ab­druck und wird während des Lebens von ver­schiede­nen Fak­toren bee­in­flusst. Diese entschei­den über die Zusam­menset­zung des Mikro­bio­ms sowie den Gesund­heit­szu­s­tand eines Men­schen. Ins­beson­dere Lifestyle-Fak­toren wie Stress oder Ernährung, die Art der Geburt oder genetis­che Vor­gaben, spie­len eine starke Rolle bei der Entwick­lung des Mikro­bio­ms der Haut. Äußere Umweltbe­din­gun­gen (z.B. Diver­sität der Umwelt) spie­len eben­falls eine wichtige Rolle für die Entwick­lung des Haut­mikro­biom.

Welche Rolle spielt das Mikrobiom des Darms für die Haut?

Bish­er stand in diesem Beitrag die Bedeu­tung des Mikro­bio­ms der Haut im Mit­telpunkt der Betra­ch­tun­gen. Welche Rolle spielt aber nun das Mikro­biom des Darms für die Haut?

Die natür­liche Bal­ance der Darm­flo­ra spielt für die Gesund­heit der Haut eine entschei­dende Rolle. Die Forschun­gen zur soge­nan­nten Darm-Haut-Achse, zeigt immer deut­lich­er, dass es eine Verbindung zwis­chen dem Mikro­biom im Darm und der Gesund­heit unser­er Haut gibt. So beste­ht beispiel­sweise bei Kindern, die in einem ver­gle­ich­sweise ster­ilen Umfeld gross wer­den, eine höhere Wahrschein­lichkeit an Neu­ro­der­mi­tis zu erkranken, als Folge ein­er ver­ringerten Vielfalt des Dar­m­mikro­bio­ms (1, 2).

Men­schen mit entzündlichen Darmerkrankun­gen bericht­en häu­fig auch über Prob­leme ihrer Haut­ge­sund­heit. Diese kön­nen durch ein Ungle­ichgewicht in der Zusam­menset­zung der Darm­bak­te­rien aus­gelöst wer­den. Eine bal­last­stof­farme Ernährungsweise oder häu­fige Ein­nahme von Antibi­oti­ka führen dazu, dass sich das Gle­ichgewicht dieser Bak­te­rien ver­schiebt und somit unser Immun­sys­tem geschwächt wird — was wiederum Entzün­dun­gen begün­stigt und einen neg­a­tiv­en Ein­fluss auf die Gesund­heit unser­er Haut haben kann.

Wenn es nun allerd­ings einen Zusam­men­hang zwis­chen dem Mikro­biom des Darms und der Haut gibt, dann soll­ten auch Möglichkeit­en beste­hen, über die Bee­in­flus­sung des Dar­m­mikro­bio­ms, die Gesund­heit der Haut zu bee­in­flussen.

Um ein intak­tes Mikro­biom zu fördern und somit gesunde Haut zu erhal­ten, gibt es ver­schiedene Ansätze. Eine Möglichkeit ist die Ver­wen­dung von pro­bi­o­tis­chen Pro­duk­ten, wie zum Beispiel Joghurt oder Kefir. Diese enthal­ten lebende Bak­te­rienkul­turen, die das Wach­s­tum schädlich­er Mikroor­gan­is­men im Kör­p­er hem­men kön­nen. Auch eine bal­last­stof­fre­iche Ernährung kann dazu beitra­gen, das Mikro­biom zu verbessern. Denn Bal­last­stoffe dienen als Nahrung für die guten Bak­te­rien im Darm und unter­stützen dadurch deren Ver­mehrung. Auch die Anwen­dung von Pro­bi­oti­ka bietet vol­lkom­men neue Ansätze, um die Gesund­heit der Haut zu verbessern und Krankheit­en wie Neu­ro­der­mi­tis in den Griff zu bekom­men

Intaktes Mikrobiom als Schlüssel zur gesunden Haut

Ein intak­tes Mikro­biom ist der Schlüs­sel zu gesun­der Haut. Zahlre­iche Stu­di­en haben gezeigt, dass das Gle­ichgewicht und die Vielfalt der Bak­te­rien auf unser­er Haut eine wichtige Rolle für ihre Gesund­heit spie­len. Ein gestörtes Mikro­biom kann zu ver­schiede­nen Haut­prob­le­men führen, wie z.B. Akne, Ekzeme und Rosacea. Um das Mikro­biom zu verbessern, ist es wichtig, auf eine aus­ge­wo­gene Ernährung zu acht­en und den Kon­takt mit schädlichen Chemikalien und aggres­siv­en Reini­gungsmit­teln zu min­imieren. Auch pro­bi­o­tis­che Pro­duk­te kön­nen dazu beitra­gen, das Gle­ichgewicht der Bak­te­rien auf der Haut wieder­herzustellen. Ins­ge­samt zeigt sich jedoch, wer gesunde Haut haben möchte, sollte auch sein Mikro­biom pfle­gen. Eine intak­te bak­terielle Gemein­schaft auf unser­er Haut ist ein wichtiger Fak­tor für ihre Schön­heit und Gesund­heit.

Lit­er­atur

  1. Ege et al. 2011. NEJM 701–709.
  2. Lee et al. Aller­gy Asth­ma Immunol Res. 2018 Jul; 10(4): 354–362.
Haut

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Die Beiträge wurden anhand neuester Forschungsergebnisse verfasst. Bitte beachten Sie, dass diese nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet sind und keinen Besuch beim Arzt ersetzen können. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, jede Maßnahme in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu planen.

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