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Wie Mikroorganismen im Körper unsere Gesundheit beeinflussen

Das menschliche Mikrobiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen, also Bakterien, Viren, Pilze und andere Kleinstlebewesen, die unseren Körper besiedeln. Diese winzigen Organismen leben vor allem in unserem Darm, auf der Haut und in den Schleimhäuten und spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Das Mikrobiom beeinflusst unter anderem unser Immunsystem, die Verdauung von Nahrungsmitteln sowie den Stoffwechsel. Es hilft dabei, schädliche Krankheitserreger abzuwehren und unterstützt die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen.

von Dr. Barbara Hendel
19. Februar 2024
in News, Mikrobiom, Mikrobiom allgemein
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Aus welchen Mikroorganismen besteht das Mikrobiom des Menschen?

Das men­schliche Mikro­biom beste­ht aus zahlre­ichen Mikroor­gan­is­men, die im Kör­p­er leben. Dies schließt Bak­te­rien, Viren, Pilze und andere Mikroben ein. Ins­ge­samt beste­ht das men­schliche Mikro­biom aus Bil­lio­nen von Mikroor­gan­is­men und kann eine Vielzahl von Arten umfassen. Ein großer Teil dieser Mikroor­gan­is­men ist in unserem Ver­dau­ungstrakt zu find­en, aber sie sind auch auf der Haut, im Mund und in anderen Bere­ichen des Kör­pers ansäs­sig. Es gibt eine Vielzahl von Bak­te­rien­arten, die im men­schlichen Mikro­biom leben, darunter Stämme wie Bac­teroides, Fir­mi­cutes und Acti­nobac­te­ria. Jed­er Men­sch hat ein einzi­gar­tiges Mikro­biom, das durch Fak­toren wie genetis­che Ver­an­la­gung, Ernährung, Umwelt und Medika­mente bee­in­flusst wird.

Das men­schliche Mikro­biom umfasst ver­schiedene Mikroor­gan­is­men, darunter:

Bak­te­rien: Sie machen den größten Anteil des men­schlichen Mikro­bio­ms aus. Sie sind in erster Lin­ie im Darm, in der Mund­höh­le, auf der Haut und in anderen Bere­ichen des Kör­pers ansäs­sig. Bekan­nte Bak­te­rien­arten sind Bac­teroidetes, Fir­mi­cutes, Acti­nobac­te­ria, und Pro­teobac­te­ria.

Viren: Diese umfassen eine Vielzahl von Viren, darunter Bak­te­rio­pha­gen (Viren, die Bak­te­rien infizieren) und men­schliche Viren, die eine Vielzahl von Krankheit­en verur­sachen kön­nen.

Pilze: Pilze wie Hefen (z. B. Can­di­da albi­cans) und andere Pilzarten sind eben­falls Teil des men­schlichen Mikro­bio­ms. Sie sind auf der Haut, im Ver­dau­ungstrakt und in anderen Bere­ichen des Kör­pers ansäs­sig.

Archaea: Diese Gruppe von Mikroor­gan­is­men ähnelt Bak­te­rien, unter­schei­det sich jedoch in ihrer bio­chemis­chen Zusam­menset­zung. Archaea leben in extremen Umge­bun­gen wie heißen Quellen und sauren Seen, kön­nen aber auch im men­schlichen Kör­p­er gefun­den wer­den.

Einzel­lige Eukary­oten: Dazu gehören einzel­lige Mikroor­gan­is­men wie Pro­to­zoen und andere einzel­lige Eukary­oten.

Die spez­i­fis­chen Arten und Men­gen von Mikroor­gan­is­men vari­ieren von Per­son zu Per­son und kön­nen durch Fak­toren wie Ernährung, Umwelt, Gesund­heit­szu­s­tand und Medika­mente bee­in­flusst wer­den.

Welche verschiedenen Mikrobiome gibt es im menschlichen Körper?

Dar­m­mikro­biom: Das Dar­m­mikro­biom, auch bekan­nt als Darm­flo­ra, ist eines der bekan­ntesten und am besten erforscht­en Mikro­bio­me beim Men­schen. Es beste­ht aus ein­er Vielzahl von Bak­te­rien, Viren, Pilzen und anderen Mikroor­gan­is­men, die im Ver­dau­ungstrakt leben. Dieses Mikro­biom spielt eine wichtige Rolle bei der Ver­dau­ung von Nahrungsmit­teln, der Auf­nahme von Nährstof­fen, der Syn­these von Vit­a­mi­nen und der Reg­u­la­tion des Immun­sys­tems.

Haut­mikro­biom: Die Haut ist die größte Ober­fläche des men­schlichen Kör­pers und beherbergt eine Vielzahl von Mikroor­gan­is­men, die zusam­men das Haut­mikro­biom bilden. Zu diesen Mikroor­gan­is­men gehören Bak­te­rien, Viren und Pilze, die eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der Haut­ge­sund­heit und der Abwehr von Krankheit­ser­regern spie­len.

orales Mikro­biom: Das orale Mikro­biom beste­ht aus den Mikroor­gan­is­men, die im Mund leben, ein­schließlich Bak­te­rien, Pilzen und Viren. Diese Mikroor­gan­is­men spie­len eine wichtige Rolle bei der Ver­dau­ung von Nahrungsmit­teln, der Aufrechter­hal­tung der Mundge­sund­heit und dem Schutz vor Infek­tio­nen.

Lun­gen­mikro­biom: Das Lun­gen­mikro­biom ist eine rel­a­tiv neue und aufre­gende Forschungsrich­tung in der Mikro­bio­m­forschung. Es beschreibt die Gesamtheit der Mikroor­gan­is­men, die in den Atemwe­gen und der Lunge eines Men­schen leben. Die Atemwege wur­den lange Zeit als ster­il ange­se­hen, aber Forschun­gen zeigen zunehmend, dass sie von ein­er Vielzahl von Bak­te­rien, Viren, Pilzen und anderen Mikroor­gan­is­men besiedelt sind.

Bis heute ist unser Ver­ständ­nis des Lun­gen­mikro­bio­ms im Ver­gle­ich zu anderen Mikro­bio­men, wie zum Beispiel dem Dar­m­mikro­biom, noch begren­zt. Dies liegt zum Teil daran, dass es schwieriger ist, Proben aus den tiefen Atemwe­gen zu ent­nehmen als aus dem Darm oder anderen Kör­per­re­gio­nen. Doch tech­nol­o­gis­che Fortschritte in der DNA-Sequen­zierung und Ana­lytik haben es den Forsch­ern ermöglicht, das Lun­gen­mikro­biom genauer zu unter­suchen.

Augen­mikro­biom: Das Augen­mikro­biom, auch bekan­nt als Augen­flo­ra, ist die Gesamtheit der Mikroor­gan­is­men, die auf der Ober­fläche und in den Geweben des Auges leben. Das Auge ist nor­maler­weise ein ster­iles Organ, da der Trä­nen­film und das Immun­sur­veil­lance-Sys­tem (Immunüberwachung) des Auges die meis­ten Mikroor­gan­is­men beseit­i­gen kön­nen, die in die Augen gelan­gen kön­nten. Den­noch haben Wis­senschaftler in den let­zten Jahren Ent­deck­un­gen gemacht, die zeigen, dass das men­schliche Auge nicht so ster­il ist, wie einst angenom­men.

Das Augen­mikro­biom ist rel­a­tiv wenig erforscht, vor allem im Ver­gle­ich zu anderen Mikro­bio­men wie dem Darm- oder Haut­mikro­biom. Dies liegt zum Teil daran, dass es schwieriger ist, Proben aus den tiefen Geweben des Auges zu ent­nehmen als aus anderen Kör­per­re­gio­nen. Den­noch kon­nten Forsch­er Bak­te­rien, Viren und Pilze im Augen­mikro­biom nach­weisen.

Warum ist das Augen­mikro­biom wichtig? Das Augen­mikro­biom spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der Augenge­sund­heit, indem es das Immun­sys­tem unter­stützt und Krankheit­ser­reger abwehrt. Einige Stu­di­en haben gezeigt, dass Verän­derun­gen im Augen­mikro­biom mit Augen­erkrankun­gen wie Trock­en­heit, Entzün­dun­gen, Augen­in­fek­tio­nen und sog­ar alters­be­d­ingter Maku­lade­gen­er­a­tion (AMD) in Verbindung gebracht wer­den kön­nten.

Uro­gen­i­tales Mikro­biom: Das uro­gen­i­tale Mikro­biom umfasst die Mikroor­gan­is­men, die im Harn­trakt und den Gen­i­talor­ga­nen leben, ein­schließlich der Vagi­na bei Frauen und der Harn­röhre bei Män­nern und Frauen. Diese Mikroor­gan­is­men spie­len eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der Uro­gen­i­talge­sund­heit und dem Schutz vor Infek­tio­nen.

Die ver­schiede­nen Mikro­bio­me sind nicht unab­hängig voneinan­der, son­dern ste­hen miteinan­der in Verbindung und bee­in­flussen sich gegen­seit­ig.

Die Mikroorganismen jedes Menschen sind einzigartig

Die Beschaf­fen­heit des Mikro­bio­ms kann von Per­son zu Per­son erhe­blich vari­ieren und wird von ver­schiede­nen Fak­toren bee­in­flusst. Hier sind einige Haupt­fak­toren, die zu Unter­schieden im Mikro­biom führen kön­nen:

Alter: Das Mikro­biom verän­dert sich im Laufe des Lebens. Die Zusam­menset­zung kann sich vom Kinde­salter über die Jugend bis ins Erwach­se­nenal­ter ändern.

Geschlecht: Es beste­hen Unter­schiede im Mikro­biom zwis­chen Män­nern und Frauen. Hor­monelle Verän­derun­gen wie in der Pubertät, während der Men­stru­a­tion und Schwanger­schaft kön­nen eine Rolle spie­len.

Umwelt: Der Wohnort ein­er Per­son hat Ein­fluss auf das Mikro­biom. Kli­ma, Luft­feuchtigkeit und Umweltbe­din­gun­gen fördern das Wach­s­tum bes­timmter Bak­te­rien.

Genetik: Die genetis­che Ver­an­la­gung spielt eine wichtige Rolle für das Mikro­biom. Ver­schiedene genetis­che Pro­file bee­in­flussen, welche Organ­is­men sich ansiedeln und inter­agieren kön­nen.

Lebensweise und Ernährung: Die Ernährung sowie der Lebensstil haben Auswirkun­gen auf das Mikro­biom. Men­schen mit unter­schiedlich­er Ernährungsweise beherber­gen ver­schiedene Arten von Bak­te­rien in ihrem Kör­p­er.

Gesund­heit­szu­s­tand: Der all­ge­meine Gesund­heit­szu­s­tand eines Indi­vidu­ums wirkt sich auf das Mikro­biom aus. Krankheit­en, Medika­mente oder Stress kön­nen Verän­derun­gen in der Zusam­menset­zung her­vor­rufen.

Einfluss des menschlichen Mikrobioms auf die Gesundheit

Der Zusam­men­hang zwis­chen dem men­schlichen Mikro­biom und dem Immun­sys­tem ist sehr weitre­ichend und kom­plex wie eine dies­bezügliche Über­sicht­sar­beit zeigt (Zhen et al. 2020).

Das men­schliche Mikro­biom bee­in­flusst die Gesund­heit auf ver­schiedene Weisen:

Ver­dau­ung und Stof­fwech­sel: Die Mikroor­gan­is­men im Dar­m­mikro­biom spie­len eine wichtige Rolle bei der Ver­dau­ung von Nahrungsmit­teln und der Auf­nahme von Nährstof­fen. Sie pro­duzieren auch Vit­a­mine und Enzyme, die für den Stof­fwech­sel wichtig sind.

Immun­sys­tem: Das Mikro­biom bee­in­flusst das Immun­sys­tem, indem es die Pro­duk­tion von Immun­zellen und die Freiset­zung von Immun­stof­fen wie Antikör­pern reg­uliert. Ein gesun­des Mikro­biom trägt dazu bei, das Immun­sys­tem vor Infek­tio­nen und Entzün­dun­gen zu schützen.

Entzün­dungsreak­tio­nen: Das Mikro­biom kann Entzün­dungsreak­tio­nen im Kör­p­er bee­in­flussen. Ein Ungle­ichgewicht im Mikro­biom kann zu ein­er erhöht­en Entzün­dungsnei­gung führen, was mit vie­len chro­nis­chen Erkrankun­gen in Verbindung gebracht wird, darunter Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen, Dia­betes und Autoim­munerkrankun­gen.

Psy­chis­che Gesund­heit: Das Mikro­biom kann auch die psy­chis­che Gesund­heit bee­in­flussen. Forschun­gen haben gezeigt, dass das Dar­m­mikro­biom mit der Pro­duk­tion von Neu­ro­trans­mit­tern, wie z.B. Sero­tonin, in Verbindung ste­hen kön­nte. Ein gesun­des Mikro­biom kann daher die Stim­mung und das Wohlbefind­en bee­in­flussen.

Haut­ge­sund­heit: Das Haut­mikro­biom spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der Haut­ge­sund­heit, indem es das Wach­s­tum patho­gen­er Bak­te­rien ver­hin­dert und die Haut­feuchtigkeit reg­uliert.

Stärkung des Immun­sys­tems: Bes­timmte Mikroor­gan­is­men im Mikro­biom kön­nen das Immun­sys­tem stärken und helfen, Krankheit­ser­reger zu bekämpfen.

Diese sind nur einige der vie­len Wege, auf denen das men­schliche Mikro­biom die Gesund­heit bee­in­flussen kann. Es ist wichtig zu beacht­en, dass das Mikro­biom bei ver­schiede­nen Men­schen unter­schiedlich ist und von vie­len Fak­toren bee­in­flusst wird, darunter Ernährung, Umwelt, Medika­mente und Genetik. Ein aus­ge­wo­genes und vielfältiges Mikro­biom ist entschei­dend für eine gute Gesund­heit.

Antibiotika und das Mikrobiom

Die Ein­nahme von Antibi­oti­ka kann das men­schliche Mikro­biom auf ver­schiedene Weisen bee­in­flussen:

Bre­ite Wirkung: Antibi­oti­ka sind antimikro­bielle Medika­mente, die zur Behand­lung von bak­teriellen Infek­tio­nen einge­set­zt wer­den. Sie wirken jedoch nicht nur auf die Ziel­bak­te­rien, son­dern auch auf andere Bak­te­rien im Kör­p­er, ein­schließlich der nüt­zlichen Bak­te­rien im Dar­m­mikro­biom.

Verän­derun­gen im Dar­m­mikro­biom: Antibi­oti­ka kön­nen das Gle­ichgewicht im Dar­m­mikro­biom stören, indem sie das Wach­s­tum von nüt­zlichen Bak­te­rien hem­men oder die Ver­mehrung von resisten­ten Bak­te­rien fördern. Diese Verän­derun­gen kön­nen zu Durch­fall, Blähun­gen und anderen Ver­dau­ungs­beschw­er­den führen.

Langfristige Auswirkun­gen: Stu­di­en haben gezeigt, dass die Ein­nahme von Antibi­oti­ka langfristige Auswirkun­gen auf das Dar­m­mikro­biom haben kann, selb­st nach­dem der Antibi­otikakurs abgeschlossen ist. Diese Verän­derun­gen kön­nen das Risiko für Krankheit­en wie Fet­tleibigkeit, Dia­betes und entzündliche Darmerkrankun­gen erhöhen.

Antibi­otikare­sistenz: Die über­mäßige Ver­wen­dung von Antibi­oti­ka kann die Entwick­lung von Antibi­otikare­sisten­zen fördern. Dies bedeutet, dass Bak­te­rien gegen die Wirkung von Antibi­oti­ka resistent wer­den und schwieriger zu behan­deln sind.

Sta­bil­isierung des Mikro­bio­ms: Nach der Behand­lung mit Antibi­oti­ka kann es einige Zeit dauern, bis sich das Dar­m­mikro­biom wieder nor­mal­isiert. Es ist wichtig, während dieser Zeit eine aus­ge­wo­gene Ernährung zu sich zu nehmen und pro­bi­o­tis­che Lebens­mit­tel oder Ergänzungsmit­tel einzunehmen, um die guten Bak­te­rien im Darm zu unter­stützen.

Es ist wichtig, Antibi­oti­ka nur bei bak­teriellen Infek­tio­nen zu ver­wen­den und die Anweisun­gen des Arztes genau zu befol­gen, um das Risiko von Neben­wirkun­gen und die Entwick­lung von Antibi­otikare­sisten­zen zu min­imieren.

Ernährung und das Mikrobiom

Die Ernährung spielt eine entschei­dende Rolle bei der Zusam­menset­zung und Vielfalt des men­schlichen Mikro­bio­ms. Bes­timmte Lebens­mit­tel enthal­ten pro­bi­o­tis­che Bak­te­rien und präbi­o­tis­che Nährstoffe, die das Wach­s­tum von gesun­den Darm­bak­te­rien fördern und zur Aufrechter­hal­tung eines aus­ge­wo­ge­nen und gesun­den Dar­m­mikro­bio­ms beitra­gen.

Pro­bi­oti­ka sind lebende Mikroor­gan­is­men, die den Darm­trakt kolonisieren und eine pos­i­tive Wirkung auf die Dar­mge­sund­heit haben kön­nen. Einige pro­bi­o­tis­che Lebens­mit­tel sind:

Joghurt: Joghurt enthält lebende Kul­turen von Bak­te­rien wie Lac­to­bacil­lus und Bifi­dobac­teri­um, die die Dar­mge­sund­heit unter­stützen kön­nen.

Sauer­kraut und fer­men­tiertes Gemüse: Diese Lebens­mit­tel enthal­ten lebende Bak­te­rienkul­turen, die das Dar­m­mikro­biom unter­stützen.

Kefir: Kefir ist ein fer­men­tiertes Milch­pro­dukt, das Bak­te­rien und Hefen enthält, die die Dar­mge­sund­heit unter­stützen kön­nen.

Kim­chi: Kim­chi ist ein fer­men­tiertes kore­anis­ches Gericht, das eine Vielzahl von pro­bi­o­tis­chen Bak­te­rien enthält.

Präbi­oti­ka sind Faser­stoffe, die nicht vom men­schlichen Kör­p­er ver­daut wer­den kön­nen, son­dern als Nahrung für die guten Bak­te­rien im Darm dienen.

Einige präbi­o­tis­che Lebens­mit­tel sind:

Hafer: Hafer enthält Beta-Glu­can, eine Art von Bal­last­stoff, der das Wach­s­tum von guten Bak­te­rien im Darm fördern kann.

Spargel: Spargel enthält Inulin, einen Bal­last­stoff, der als Präbi­otikum wirken kann.

Bana­nen: Bana­nen enthal­ten Fruc­tooligosac­cha­ride (FOS), eine Art von Bal­last­stoff, die als Präbi­otikum wirken kann.

Knoblauch: Knoblauch enthält Fruc­tooligosac­cha­ride (FOS) und Inulin, die als Präbi­oti­ka wirken kön­nen.

Die Ein­beziehung von pro­bi­o­tis­chen und präbi­o­tis­chen Lebens­mit­teln in die Ernährung kann dazu beitra­gen, das Gle­ichgewicht und die Vielfalt des Mikro­bio­ms zu unter­stützen und die Dar­mge­sund­heit zu fördern. Es ist wichtig, dass Sie in Ihre Ernährung vielfältige und bal­last­stof­fre­iche Lebens­mit­tel aufnehmen, um eine gesunde Darm­flo­ra zu erhal­ten.

Probiotika und das Mikrobiom

Pro­bi­oti­ka sind lebende Mikroor­gan­is­men, die gesund­heitliche Vorteile für den men­schlichen Wirt bieten kön­nen, ins­beson­dere im Zusam­men­hang mit dem Ver­dau­ungssys­tem. Hier sind einige Wege, wie Pro­bi­oti­ka das Mikro­biom bee­in­flussen kön­nen:

Stärkung des Immun­sys­tems: Pro­bi­oti­ka haben das Poten­zial, die Pro­duk­tion von Immun­zellen und die Freiset­zung von Immun­stof­fen wie Antikör­pern zu fördern. Dies kann dazu beitra­gen, das Immun­sys­tem zu stärken und die Abwehr gegen Krankheit­ser­reger zu unter­stützen.

Wet­tbe­werb um Ressourcen: Pro­bi­oti­ka kön­nen sich im Darm ansiedeln und Ressourcen, die son­st von patho­genen Bak­te­rien genutzt wür­den, in Anspruch nehmen. Dies kann dazu beitra­gen, das Wach­s­tum von patho­genen Bak­te­rien zu hem­men.

Verbesserung der Darm­bar­riere: Pro­bi­oti­ka kön­nen dazu beitra­gen, die Integrität der Darm­bar­riere zu verbessern, was wiederum dazu beitra­gen kann, die Auf­nahme von schädlichen Sub­stanzen zu ver­hin­dern.

Entzün­dung­shem­mende Wirkung: Pro­bi­oti­ka kön­nen entzün­dung­shem­mende Eigen­schaften haben, die dazu beitra­gen kön­nen, Entzün­dun­gen im Darm zu reduzieren.

Stärkung der Darm­flo­ra: Pro­bi­oti­ka kön­nen dazu beitra­gen, das Gle­ichgewicht der Darm­flo­ra zu unter­stützen und die Vielfalt der Mikroor­gan­is­men im Darm zu fördern.

Es ist wichtig zu beacht­en, dass die Wirkung von Pro­bi­oti­ka auf das Mikro­biom von ver­schiede­nen Fak­toren abhängt, ein­schließlich der spez­i­fis­chen Arten von Pro­bi­oti­ka, die ein­genom­men wer­den, und der indi­vidu­ellen Darm­flo­ra des Einzel­nen. Es gibt viele ver­schiedene Arten von Pro­bi­oti­ka, die auf unter­schiedliche Weise auf das Mikro­biom wirken kön­nen. Es ist wichtig, einen qual­i­fizierten Gesund­heits­di­en­stleis­ter zu kon­sul­tieren, bevor Sie Pro­bi­oti­ka ein­nehmen, um sicherzustellen, dass sie für Sie geeignet sind.

Welche probiotischen Stämme können helfen, um das Mikrobiom zu stabilisieren?

Es gibt ver­schiedene Stämme von Pro­bi­oti­ka, die dazu beitra­gen kön­nen, das Mikro­biom zu sta­bil­isieren. Hier sind einige der bekan­ntesten:

Lac­to­bacil­lus aci­dophilus: Dieser Stamm ist ein­er der häu­fig­sten und am besten erforscht­en Pro­bi­oti­ka. Er kann dazu beitra­gen, die Dar­mge­sund­heit zu unter­stützen und das Wach­s­tum von patho­genen Bak­te­rien zu hem­men.

Bifi­dobac­teri­um lac­tis: Dieser Stamm kann dazu beitra­gen, das Immun­sys­tem zu stärken und die Dar­mge­sund­heit zu unter­stützen.

Lac­to­bacil­lus rham­no­sus: Dieser Stamm kann dazu beitra­gen, die Darm­flo­ra zu stärken und das Wach­s­tum von patho­genen Bak­te­rien zu hem­men.

Strep­to­coc­cus ther­mophilus: Dieser Stamm kann dazu beitra­gen, die Dar­mge­sund­heit zu unter­stützen und die Darm­flo­ra zu stärken.

Lac­to­bacil­lus plan­tarum: Dieser Stamm kann dazu beitra­gen, die Dar­mge­sund­heit zu unter­stützen und Entzün­dun­gen im Darm zu reduzieren.

Es ist wichtig zu beacht­en, dass die Wirkung von Pro­bi­oti­ka auf das Mikro­biom von ver­schiede­nen Fak­toren abhängt, ein­schließlich der indi­vidu­ellen Darm­flo­ra des Einzel­nen und der spez­i­fis­chen Arten von Pro­bi­oti­ka, die ein­genom­men wer­den. Es ist wichtig, einen qual­i­fizierten Gesund­heits­di­en­stleis­ter zu kon­sul­tieren, bevor Sie Pro­bi­oti­ka ein­nehmen, um sicherzustellen, dass sie für Sie geeignet sind.

Wir sollten auf unser Mikrobiom achten

Das men­schliche Mikro­biom beze­ich­net die Gesamtheit aller Mikroor­gan­is­men, also Bak­te­rien, Viren, Pilze und andere Kle­in­stle­be­we­sen, die unseren Kör­p­er besiedeln. Das Mikro­biom jedes einzel­nen Men­schen ist einzi­gar­tig und spielt eine wesentliche Rolle für unsere indi­vidu­elle Gesund­heit. Durch eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise, kön­nen wir das Mikro­biom pos­i­tiv bee­in­flussen. Pro­bi­oti­ka kön­nen helfen, das Mikro­biom wieder in eine Bal­ance zu brin­gen und zu sta­bil­isieren.

 

Lit­er­atur

Zheng et al. 2020 Cell Research vol­ume 30, pages 492–506 

Mikroorganismen

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Die Beiträge wurden anhand neuester Forschungsergebnisse verfasst. Bitte beachten Sie, dass diese nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet sind und keinen Besuch beim Arzt ersetzen können. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, jede Maßnahme in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu planen.

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