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Top 10 Gesundheitliche Vorteile von Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die, wenn sie in ausreichenden Mengen konsumiert werden, gesundheitliche Vorteile bieten. Diese „guten“ Bakterien spielen eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. In diesem Artikel werden wir die Top 10 gesundheitlichen Vorteile von Probiotika untersuchen und erläutern, wie sie unser Leben verbessern können.

von Dr. Barbara Hendel
4. August 2024
in News, Allgemein, Probiotika, Vaginose
0
Top 10

Foto von Tim Foster auf Unsplash

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Los gehts, wir erk­lären Euch die Top 10 gesund­heitliche Vorteile von Pro­bi­oti­ka:

Verbesserung der Verdauungsgesundheit

Pro­bi­oti­ka sind bekan­nt für ihre pos­i­tiv­en Auswirkun­gen auf die Ver­dau­ung. Sie helfen, das Gle­ichgewicht der Darm­flo­ra zu erhal­ten und fördern die Gesund­heit des Ver­dau­ungssys­tems. Men­schen mit Ver­dau­ung­sprob­le­men wie Blähun­gen, Ver­stop­fung oder Durch­fall kön­nen durch die regelmäßige Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka eine Lin­derung ihrer Symp­tome erfahren. Stu­di­en haben gezeigt, dass Pro­bi­oti­ka die Symp­tome des Reiz­darm­syn­droms und ander­er Magen-Darm-Erkrankun­gen reduzieren kön­nen (1). Ins­beson­dere das Bak­teri­um Bacil­lus coag­u­lanz zeigte in klin­is­chen Stu­di­en eine gute Wirkung beim Reis­darm­syn­drom (1).

Stärkung des Immunsystems

Ein großer Teil unseres Immun­sys­tems ist im Darm ange­siedelt. Pro­bi­oti­ka unter­stützen das Immun­sys­tem, indem sie die Darm­bar­riere stärken und das Wach­s­tum von schädlichen Bak­te­rien hem­men. Sie stim­ulieren auch die Pro­duk­tion von natür­lichen Antikör­pern und fördern die Aktiv­ität von Immun­zellen wie Makropha­gen und T‑Lymphozyten. Dies kann helfen, Infek­tio­nen zu ver­hin­dern und die all­ge­meine Immun­funk­tion zu verbessern. Stu­di­en zeigen, dass ins­beson­dere das Bak­teri­um Lac­to­bacil­lus plan­tarum das Immun­sys­tem stärkt und Entzün­dun­gen im Kör­p­er zurück­drän­gen kann (2).

Reduktion von Antibiotika-assoziiertem Durchfall

Antibi­oti­ka sind notwendig, um bak­terielle Infek­tio­nen zu bekämpfen, aber sie zer­stören auch die nüt­zlichen Bak­te­rien im Darm, was zu Durch­fall führen kann. Pro­bi­oti­ka kön­nen helfen, das natür­liche Gle­ichgewicht der Darm­flo­ra wieder­herzustellen und das Risiko von Durch­fall zu ver­ringern. Stu­di­en haben gezeigt, dass die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka während und nach ein­er Antibi­otik­abehand­lung die Häu­figkeit und Schwere von Durch­fall reduzieren kann. Es kon­nte gezeigt wer­den, dass Sac­cha­romyces boulardii und Lac­to­bacil­lu rham­no­sus sehr wirk­sam zur Ver­hin­derung von Durch­fall als Folge ein­er Antibi­otikaein­nahme einge­set­zt wer­den kann (3). Falls ihr mehr über das Poten­zial von Pro­bi­oti­ka bei Antibi­otikaein­nahme erfahren möchtet, dann ist sich­er auch unser Beitrag dazu infor­ma­tiv für Euch.

Unterstützung bei der Gewichtsabnahme

Einige Stu­di­en haben gezeigt, dass Pro­bi­oti­ka eine Rolle bei der Gewicht­skon­trolle spie­len kön­nen. Bes­timmte Stämme von Pro­bi­oti­ka, wie Lac­to­bacil­lus gasseri, haben gezeigt, dass sie die Fet­tauf­nahme im Darm reduzieren und die Fettver­bren­nung erhöhen (4). Dies kann zu ein­er Reduk­tion des Kör­pergewichts und des Bauch­fetts führen. Während weit­ere Forschung notwendig ist, um diese Effek­te voll­ständig zu ver­ste­hen, kön­nten Pro­bi­oti­ka ein nüt­zlich­er Bestandteil eines Gewichtsab­nah­me­pro­gramms sein. In den let­zten Jahren hat sich dies­bezüglich die Forschung vor allem auf das Bak­teri­um Akker­man­sia muciniphi­la konzen­tri­ert und es kon­nte gezeigt wer­den, dass durch eine Ein­nahme unter anderem Übergewicht reg­uliert und die Insulin­sen­si­tiv­ität verbessert wer­den kon­nte (5).

Verbesserung der Hautgesundheit

Pro­bi­oti­ka kön­nen auch pos­i­tive Auswirkun­gen auf die Haut­ge­sund­heit haben. Sie helfen, das Immun­sys­tem zu stärken und Entzün­dun­gen zu reduzieren, was zu ein­er Verbesserung von Hautzustän­den wie Akne, Ekze­men und Rosazea führen kann. Einige Stu­di­en haben gezeigt, dass die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka das Haut­bild verbessern und die Symp­tome von Hautkrankheit­en lin­dern kann (6). Die genaue Beziehung zwis­chen Pro­bi­oti­ka und Haut­ge­sund­heit wird noch erforscht, aber die bish­eri­gen Ergeb­nisse sind vielver­sprechend. Wie wir schon in unserem Beitrag zur Wirkung von Pro­bi­oti­ka bei Neu­ro­der­mi­tits gezeigt haben, kann ins­beson­dere das Bak­teri­um Lac­to­bacil­lus para­ca­sei wirk­sam zur Verbesserung der Haut­ge­sund­heit einge­set­zt wer­den. Auch zeigt unser Pro­duk­ttest zu Pro­bi­oti­ka für Allergien, welche Pro­bi­oti­ka wirk­lich bei Neu­ro­der­mi­tits helfen.

Unterstützung der psychischen Gesundheit

Die Verbindung zwis­chen Darm und Gehirn, auch bekan­nt als Darm-Hirn-Achse, ist ein span­nen­des Forschungs­ge­bi­et. Pro­bi­oti­ka kön­nen eine pos­i­tive Wirkung auf die psy­chis­che Gesund­heit haben, indem sie die Pro­duk­tion von Neu­ro­trans­mit­tern wie Sero­tonin und Dopamin bee­in­flussen. Stu­di­en haben gezeigt, dass Pro­bi­oti­ka Angstzustände und Depres­sio­nen lin­dern und die all­ge­meine Stim­mung verbessern kön­nen (7). Diese Ergeb­nisse deuten darauf hin, dass die Gesund­heit des Darms eine wichtige Rolle für das psy­chis­che Wohlbefind­en spielt. Prinzip­iell beste­ht noch viel Forschungs­be­darf in diesem Bere­ich, um das volle Poten­zial soge­nan­nter Psy­chobi­oti­ka zu erken­nen.

Förderung der Herzgesundheit

Pro­bi­oti­ka kön­nen zur Herzge­sund­heit beitra­gen, indem sie den Cho­les­terin­spiegel und den Blut­druck senken. Bes­timmte Stämme von Pro­bi­oti­ka, wie Lac­to­bacil­lus reuteri, haben gezeigt, dass sie das „schlechte“ LDL-Cho­les­terin und den Gesamtc­ho­les­terin­spiegel reduzieren kön­nen (8). Darüber hin­aus kön­nen Pro­bi­oti­ka die Pro­duk­tion von Milch­säure erhöhen, was zur Senkung des Blut­drucks beitra­gen kann. Diese Effek­te kön­nen das Risiko von Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen ver­ringern und die all­ge­meine Herzge­sund­heit verbessern.

Unterstützung bei der Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen

Pro­bi­oti­ka kön­nen helfen, Harn­wegsin­fek­tio­nen zu ver­hin­dern und zu behan­deln. Sie fördern das Wach­s­tum von nüt­zlichen Bak­te­rien in der Harn­röhre und hem­men das Wach­s­tum von patho­genen Bak­te­rien. Stu­di­en haben gezeigt, dass die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka die Häu­figkeit und Schwere von Harn­wegsin­fek­tio­nen reduzieren kann, ins­beson­dere bei Frauen, die zu wiederkehren­den Infek­tio­nen neigen (9).

Unterstützung der Frauengesundheit

Pro­bi­oti­ka spie­len eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der vagi­nalen Gesund­heit. Sie helfen, das Gle­ichgewicht der vagi­nalen Mikroflo­ra zu erhal­ten und Infek­tio­nen wie bak­terielle Vagi­nose und Hefepilz­in­fek­tio­nen zu ver­hin­dern. Ins­beson­dere bezo­gen auf kurzfristige Effek­te, scheinen Pro­bi­oti­ka hier eine sehr gute Alter­na­tive zu sein (10), Bes­timmte Stämme von Lac­to­bacil­lus, die häu­fig in der Vagi­na vorkom­men, kön­nen die Gesund­heit der vagi­nalen Mikroflo­ra unter­stützen und das Risiko von Infek­tio­nen ver­ringern. Falls ihr mehr zur Wirkung von Pro­bi­oti­ka bei bak­terieller Vagi­nose erfahren wollt, dann lest auch unseren entsprechen­den Beitrag dazu.

Unterstützung bei der Reduktion von Allergien und Asthma

Ein wach­sender Kör­p­er von Forschungsergeb­nis­sen deutet darauf hin, dass Pro­bi­oti­ka helfen kön­nen, Allergien und Asth­ma zu ver­hin­dern und zu behan­deln (11). Sie mod­ulieren das Immun­sys­tem und reduzieren Entzün­dun­gen, was zu ein­er Lin­derung der Symp­tome führen kann. Stu­di­en haben gezeigt, dass die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka während der Schwanger­schaft und in den ersten Leben­s­jahren das Risiko von Allergien und Asth­ma bei Kindern ver­ringern kann. Eine beson­ders gute Wirk­samkeit kon­nte für das Bak­teri­um Lac­to­bacil­lus para­ca­sei bei Allergien gezeigt wer­den. In unserem Pro­duk­ttest zur Pro­bi­oti­ka für Allergien kon­nten wir zeigen, dass es dur­chaus Pro­bi­oti­ka im Markt gibt, die sehr gut bei der Behand­lung und Vor­beu­gung von Allergien wirken.

Faz­it

Die gesund­heitlichen Vorteile von Pro­bi­oti­ka sind vielfältig und gut doku­men­tiert. Sie spie­len eine wichtige Rolle bei der Aufrechter­hal­tung der Gesund­heit des Ver­dau­ungssys­tems, der Stärkung des Immun­sys­tems, der Verbesserung der Haut­ge­sund­heit, der Unter­stützung der psy­chis­chen Gesund­heit und der Förderung der Herzge­sund­heit. Darüber hin­aus kön­nen sie helfen, Harn­wegsin­fek­tio­nen zu ver­hin­dern, die Frauenge­sund­heit zu unter­stützen und Allergien sowie Asth­ma zu reduzieren.

Die regelmäßige Ein­nahme von pro­bi­o­tis­chen Lebens­mit­teln wie Joghurt, Sauer­kraut, Kim­chi und fer­men­tierten Getränken oder von pro­bi­o­tis­chen Nahrungsergänzungsmit­teln kann dazu beitra­gen, diese gesund­heitlichen Vorteile zu nutzen. Es ist jedoch wichtig, sich für hochw­er­tige Pro­bi­oti­ka zu entschei­den und bei gesund­heitlichen Bedenken einen Arzt zu kon­sul­tieren.

Pro­bi­oti­ka sind ein wertvolles Werkzeug für die Förderung der all­ge­meinen Gesund­heit und des Wohlbefind­ens. Durch die Inte­gra­tion von Pro­bi­oti­ka in Ihre Ernährung kön­nen Sie die vielfälti­gen Vorteile nutzen und einen pos­i­tiv­en Beitrag zu Ihrer Gesund­heit leis­ten.

 

Lit­er­atur

(1) Zhang et al. Front Cell Infect Micro­bi­ol 2022 Apr 1;12

(2) Zhao et al. Front Immunol 2021, Vol. 12

(3) D’Souza et al. BMJ 2002 Jun 8; 324(7350): 1361

(4) Jung et al. Kore­an J Farm Med 2013 Mar; 34(2): 80–89

(5) Abuqwider et al. Microor­gan­isms 2021, May 9(5):1098

(6) Gao et al. Nutri­ents 2023 Jul; 15(14): 3123

(7) Nikolo­va et aal. J Clin Med 2021 Feb8;10(4):647

(8) Momin et al. Cureus 2023 Apr;15(4):e37567

(9) New et al. Curr Urol Rep 2022, 23,19–28

(10) Shan et al. Clin Exp Obstet Gynecol 2023, 50(3), 50

(11) Wang et al. Chil­dren 2019 Feb; 6(2): 24.

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Wir erteilen jedoch keine medizinischen Ratschläge, stellen keine Diagnose und behandeln nicht.

Die Beiträge wurden anhand neuester Forschungsergebnisse verfasst. Bitte beachten Sie, dass diese nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet sind und keinen Besuch beim Arzt ersetzen können. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, jede Maßnahme in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu planen.

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