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Die richtige Einnahme von Probiotika: Ein umfassender Leitfaden

Probiotika haben vielfältige Gesundheitseffekte für uns Menschen. Doch um ihre volle Wirksamkeit zu entfalten, ist die korrekte Einnahme entscheidend. In diesem ausführlichen Leitfaden erfahren Sie alles Wichtige über die richtige Einnahme von Probiotika.

von Dr. Barbara Hendel
26. Mai 2024
in News, Allgemein, Probiotika
0
Einnahme

Foto von Nastya Dulhiier auf Unsplash

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Was sind Probiotika und wie wirken sie?

Pro­bi­oti­ka sind nüt­zliche Bak­te­rien und Hefen, die natür­licher­weise im men­schlichen Darm vorkom­men. Die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka kann unter anderem dabei helfen, das Gle­ichgewicht der Darm­flo­ra zu erhal­ten, fördern die Ver­dau­ung, stärken das Immun­sys­tem, brin­gen die Mund­flo­ra ins Gle­ichgewicht und beu­gen so Zah­n­erkrankun­gen vor und kön­nen bei der Präven­tion und Behand­lung ver­schieden­er Gesund­heit­sprob­leme hil­fre­ich sein. Zu den häu­fig­sten pro­bi­o­tis­chen Stäm­men gehören Lac­to­bacil­lus, Strep­to­coc­cus und Bifi­dobac­teri­um.

Auswahl des richtigen Probiotikums

Die Wahl des richti­gen Pro­bi­otikums hängt von Ihren spez­i­fis­chen Gesund­heit­szie­len ab. Unter­schiedliche Stämme bieten unter­schiedliche Vorteile:

  • Lac­to­bacil­lus aci­dophilus: Unter­stützt die all­ge­meine Ver­dau­ung und Immun­funk­tion.
  • Bifi­dobac­teri­um bifidum: Fördert die Gesund­heit des Dick­darms und kann bei Durch­fall helfen.
  • Sac­cha­romyces boulardii: Effek­tiv bei der Vor­beu­gung und Behand­lung von Durch­fall, ins­beson­dere im Zusam­men­hang mit Antibi­otikaein­nahme.
  • Strep­to­coc­cus sali­var­ius: Effek­tiv bei der Vor­beu­gung und Behand­lung von Zah­n­erkrankun­gen wie Karies, Zah­n­fleis­chentzün­dun­gen und Par­o­don­ti­tis.

Verstehen der Etiketten

Auf den Etiket­ten von Pro­bi­oti­ka find­en Sie wichtige Infor­ma­tio­nen, wie die Anzahl der leben­den Mikroor­gan­is­men (meist in Mil­liar­den KBE – koloniebildende Ein­heit­en) und die emp­foh­lene Verzehrmenge. Ein höher­er KBE-Wert kann eine inten­si­vere Wirkung bedeuten, jedoch sollte die emp­foh­lene Dosierung nicht ohne ärztlichen Rat über­schrit­ten wer­den.

Der ideale Zeitpunkt für die Einnahme

Der Zeit­punkt der Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka kann ihre Wirk­samkeit bee­in­flussen. Es wird all­ge­mein emp­fohlen, Pro­bi­oti­ka auf nüchter­nen Magen einzunehmen, etwa 30 Minuten vor ein­er Mahlzeit oder 2–3 Stun­den nach dem Essen. Der leere Magen bietet ein weniger saures Milieu, das die Über­leben­srate der Bak­te­rien erhöhen kann. Alter­na­tiv kann die Ein­nahme mit ein­er kleinen Menge Fett oder Bal­last­stof­fen die Über­leben­srate und Wirkung der Pro­bi­oti­ka eben­falls verbessern, wie Tomp­kins et al. in ihrem Beitrag zur Auswirkung von Mahlzeit­en auf die Wirkung von Pro­bi­oti­ka fest­stellen.

Für die Ein­nahme von oralen Pro­bi­oti­ka wie Strep­to­coc­cus sali­var­ius M18 oder Strep­to­coc­cus sali­var­ius K12, also solche Pro­bi­oti­ka, die im Mundraum ihre Wirkung ent­fal­ten, sollte eine Ein­nahme möglichst nach dem Zäh­neputzen erfol­gen und man sollte möglichst 2–3 Stun­den nach der Ein­nahme, nichts Essen oder Trinken. So kann die Ansiedelung der pro­bi­o­tis­chen Bak­te­rien gewährleis­tet wer­den.

Konsistenz und Dauer der Einnahme

Für eine max­i­male Wirk­samkeit soll­ten Pro­bi­oti­ka regelmäßig, vorzugsweise täglich, ein­genom­men wer­den. Es kann mehrere Wochen dauern, bis pos­i­tive Effek­te spür­bar wer­den. Daher ist es wichtig, Geduld zu haben und die Ein­nahme nicht vorzeit­ig abzubrechen. Befol­gen Sie die auf der Ver­pack­ung angegebe­nen Ein­nah­meempfehlun­gen.

Lagerung und Haltbarkeit

Viele Pro­bi­oti­ka müssen gekühlt gelagert wer­den, um die Lebens­fähigkeit der Bak­te­rien zu erhal­ten. Bewahren Sie sie im Kühlschrank auf und acht­en Sie darauf, dass sie nicht zu lange bei Raumtem­per­atur bleiben. Einige Pro­bi­oti­ka sind so for­muliert, dass sie auch ohne Küh­lung sta­bil bleiben, daher ist es wichtig, die spez­i­fis­chen Lagerung­sh­in­weise auf der Ver­pack­ung zu beacht­en. Ger­ade die Sta­bil­ität ist entschei­dend für die Wirk­samkeit von Pro­bi­oti­ka.

Probiotika und Antibiotika

Antibi­oti­ka kön­nen nüt­zliche Darm­bak­te­rien zer­stören und zu einem Ungle­ichgewicht der Darm­flo­ra führen. Die Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka während und nach ein­er Antibi­otikather­a­pie kann helfen, dieses Gle­ichgewicht wieder­herzustellen. Nehmen Sie Pro­bi­oti­ka jedoch nicht gle­ichzeit­ig mit Antibi­oti­ka ein. Warten Sie min­destens 2 Stun­den nach der Ein­nahme des Antibi­otikums, um die Wirk­samkeit der Pro­bi­oti­ka nicht zu beein­trächti­gen.

Mögliche Nebenwirkungen

Obwohl Pro­bi­oti­ka für die meis­ten Men­schen sich­er sind, kön­nen bei eini­gen Per­so­n­en leichte Neben­wirkun­gen auftreten, wie Blähun­gen, Durch­fall oder Magenbeschw­er­den. Diese Symp­tome sind in der Regel mild und ver­schwinden nach weni­gen Tagen. Sollte es zu anhal­tenden oder schw­eren Beschw­er­den kom­men, ist es rat­sam, einen Arzt aufzusuchen.

Die Rolle der Ernährung

Eine aus­ge­wo­gene Ernährung kann die Wirkung von Pro­bi­oti­ka unter­stützen. Ins­beson­dere Bal­last­stoffe wirken als Präbi­oti­ka und fördern das Wach­s­tum der nüt­zlichen Bak­te­rien im Darm. Lebens­mit­tel wie Vol­lko­rn­pro­duk­te, Obst, Gemüse und Hülsen­früchte sind reich an Bal­last­stof­fen und soll­ten regelmäßig in die Ernährung inte­gri­ert wer­den.

Spezifische Anwendungsbereiche von Probiotika

Pro­bi­oti­ka kön­nen bei ein­er Vielzahl von Gesund­heit­sprob­le­men hil­fre­ich sein, darunter:

  • Reiz­darm­syn­drom (IBS): Bes­timmte Stämme wie Bifi­dobac­teri­um infan­tis kön­nen Symp­tome wie Blähun­gen und Bauch­schmerzen lin­dern.
  • Durch­fall: Pro­bi­oti­ka wie Sac­cha­romyces boulardii und Lac­to­bacil­lus rham­no­sus GG sind effek­tiv bei der Präven­tion und Behand­lung von Antibi­oti­ka-assozi­iertem Durch­fall.
  • Harn­wegsin­fek­tio­nen: Pro­bi­oti­ka kön­nen helfen, das Gle­ichgewicht der Mikroflo­ra im Uro­gen­i­tal­trakt zu unter­stützen und Infek­tio­nen vorzubeu­gen.

Fazit

Die richtige Ein­nahme von Pro­bi­oti­ka kann wesentlich dazu beitra­gen, Ihre Dar­mge­sund­heit und Ihr all­ge­meines Wohlbefind­en zu verbessern. Durch die Auswahl des richti­gen Pro­bi­otikums, das Befol­gen der Ein­nah­meempfehlun­gen und die Kom­bi­na­tion mit ein­er gesun­den Ernährung, kön­nen Sie die best­möglichen Ergeb­nisse erzie­len. Bei Unsicher­heit­en oder spez­i­fis­chen gesund­heitlichen Bedenken ist es immer rat­sam, den Rat eines Arztes oder Ernährungs­ber­aters einzu­holen. Mit Geduld und Kon­se­quenz kön­nen Pro­bi­oti­ka einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Gesund­heit leis­ten.

Lit­er­atur:

Tomp­kins et al. Benef Microbes 2011 Dec 1;2(4):295–303.

 
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Die Beiträge wurden anhand neuester Forschungsergebnisse verfasst. Bitte beachten Sie, dass diese nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet sind und keinen Besuch beim Arzt ersetzen können. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, jede Maßnahme in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt zu planen.

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